2010 - RaR

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2010

2er

Unsere Parzelle war einmalig!

Zum einen, weil sie unseren Wünschen nach "mitten im Trubel sein" voll erfüllte und zum anderen, weil sie nur in diesem Jahr vergeben wurde: Zelten in der Boxengasse!
Was ein gemütliches Lager, zwei 2er Teams nebeneinander!
Doch bevor wir das genießen konnten wurde unsere Geduld auf eine harte Probe gestellt, denn die Zufahrt zur Strecke musste Stunden nach hinten verlegt werden und der Stau auf den Zufahrten war unerträglich. Zum Glück spielte das Wetter mit. Nur so blieb die Laune im deutlich grünen Bereich.
Aus den alten Fehlern des ersten Besuches gelernt waren wir diesmal komplett ausgerüstet: Nahrungsmittel samt Kühlbox, kein Problem, Sitzgelegenheiten und Sonnenschutz, es wurde richtig gemütlich. Zudem garantierte das zweite Team immer einen Nachbarn!
 
Der 2er Rhythmus am Tag unseres Teams - zwei Runden fahren/zwei Runden Pause - garantierte ein völlig entspanntes Erlebnis. Außerdem waren wir nach einer Runde erst so richtig warm. Dauernd Wechseln ohne warm Fahren bringt es nicht und auf Rolle hatte bei uns keiner Bock! Wir fuhren ja nicht um´s Podium, so dass wir bis in die Nacht zügig gefahren sind, ohne uns abzuschießen.
In der Nacht sind wir drei bzw. vier Runden hintereinander gefahren, so konnte der Kumpel wirklich ein Stück schlafen. Es war wieder ein absoluter Genuss: warm mit Vollmond und die Ruhe der Eifel . . . . . ! Zum Glück gab es wieder Vollmond, denn meine BM Lampe mit Nabendynamo als Stromquelle gab den Geist auf, so dass ich mit einer Stirnlampe, die für Ü90km/h nicht ausgelegt ist, doch ganz gut zu Recht kam.
 


Der Morgen graute und die Szenerie war fast schon kitschig schön, da passiert es:
 

Mit einem Knall verabschiedet sich der Zug meines rechten STI´s!
 
Ohne Vorwarnung durch Schaltungenauigkeiten - einfach kaputt! Zum Glück war ich gerade auf dem Weg zur Fahrerlager-Einfahrt. Mit ein wenig aus dem Sattel Gehen kam ich den Hügel hoch und rollte zum Wechsel. Voll entspannt zum Mechaniker, den geweckt und verschlafen machte er sich daran, meinen Zug zu wechseln. Schnell war das erledigt, ich begann zu grinsen, da merkt er beim Gängechalten, dass der Schalthebel blockiert ist. Rien ne vas plus! (Wie ich heute weiß, eine systematisch bedingter Fehler. Der Zug bekommt in den alten, nicht am Lenker geführten STIs, nen Knick).

Mechanus Interruptus - morgens um 7 nach 9 Runden- HÖCHSTSTRAFE!

Und das bei den traumhaften Bedingungen!
 

Was war ich fertig! 
Doch zum Glück hatte sich im anderen Team ein Fahrer zu sehr mit dem Wellendrücken angefreundet und war morgens platt. Dem einen Leid, dem anderen Freud! 
So bin ich zu vier Runden auf einem wunderschönen roten Tommasini Italy Handmade gekommen und das Beste: Wir mussten nicht eine Schraube drehen, der Bock passte mir wie angegossen! Aber schneller machte er am Ende eines 24 Stunden Radrennens auch nicht.
 





So hatte auch der zweite Ritt auf der Nordschleife ein echtes Happy End.
13 Runden und um weitere Erfahrungen reicher bin ich grinsend nach Hause gefahren. Was kommt da noch?
 
Solo steht auf dem Programm!
 
 
 
Die Strecke in chronologischen kauf Bildern:
 
 
 
 

 
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