Neues Projekt 1

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:


2005 hatte ich gerade ein paar Jahre mit dem Rennradfahren angefangen, da wurde in Göttingen Etappenort der Niedersachsen Rundfahrt. Diesen Anlass hat der Veranstalter genutzt und parallel ein Jedermannrennen veranstaltet. Eine gerade sich etablierende Dopplung, die für die Profis eh schon gesperrten Straßen gleich für Jedermänner Rennen mit zu nutzen. Trotz Verlust des Profirennens durch den Rückzug der Sponsoren anlässlich der Dopingskandale im Jahr 2008 hat sich der Veranstalter, die Göttinger Sport und Freizeit GmbH (Goesf), zum Weitermachen für die Jedermänner entschieden - bis heute!
Meines Wissens nach ein Novum, denn kaum ein Jedermannstraßenrennen hat sich ohne zeitgleich stattfindende Profirennen über die Jahre halten können. 



2005 . . . . 2011

Wegen der Profis durften wir auch 2008 über eine der Hauptverkehrsachsen der Region fahren, die B3, die ansonsten wegen ihrer Verkehrsdichte eigentlich eine No Go! Area ist. Für uns alleine hätten sie diese Straße nicht gesperrt. Die damals zu bewältigende 82 km lange Strecke war deshalb aber auch besonders "flowig"; für die Region eine eher breite Straße mit sanfte Wellen, weite Kurven.
Bereits im nächsten Jahr war die B3 nicht mehr im Programm und wir sind über "die Rampe von Mengo" gen Westen gefahren. Diese Strecke blieb bis 2011 in etwa gleich, ausgenommen ein Jahr, bei dem der Anstieg über Varmissen erfolgte, weil es Straßensperrungen gab. Aber am wesentlichen Verlauf hat sich nichts geändert auch wenn zusätzlich der Weg vom Bramwald Pass nach Dransfeld häufiger ein wenig variierte.






2012 . . . . heute

Erst im Jahr 2012 gab es eine deutliche Streckenänderung. Um das Zusammenfahren von kleiner und großer Strecke im Zielbereich zu verhindern, wurde die große Runde auf 100km verlängert. Zusätzlich wurde der steigenden Anmeldezahlen geschuldet der Startort "Zietenterrassen" aufgegeben und auf den Schützenplatz verlegt. Damit entfiel die steile und z.T. mit Kopfsteinpflaster befestigte Abfahrt, die wir zum Glück nie bei Regen herunterfahren mussten. Vor Jünde gab es nun einige zusätzliche Höhenmeter, weil die "Rampe von Mengo" ausgetauscht wurde durch eine welligere Auffahrt im Wesentlichen von Klein Schneen über Mollenfelde und Atzenhausen. Nach dem Bramwald Pass gab es eher zusätzliche Kilometer, mit dem Schwenk über die "Bihunsuppe", dem Fabrikationsort einer gleichnamigen Suppe.

Legende:
Alle Änderungen der der alten 80er Runden, die in blau dargestellt ist, sind in rot hervor gehoben. Dabei bedeutet "rot-gepunktet" ersetzt und "rot-durchgezogen" neue Strecke


Durch das Höhenprofil wird deutlich, dass das erste Jedermannrennen der German Cycle Cup-Wertung Ende April den Startern schon einiges abverlangt. Die Strecke ist bereits nach wenigen Kilometern selektiv, so dass sich das Starterfeld fast sofort auseinander zieht und verteilt nur kleinere Gruppen zu finden sind. Der Effekt wird dann noch verstärkt, wenn die Startblöcke wirklich getrennt zum fliegenden Start nach der Ortsdurchfahrt Göttingens geleitet werden, was nicht in jedem Jahr gleich gut gelingt.

Apropos Wetter - fast 10 Jahre lang sind wir von Wetterkapriolen verschont geblieben, im Gegenteil - eigentlich hatten wir nach dem Rennen und der Grillwurst den ersten Sonnenbrand des Jahres! Doch in den letzten beiden Jahren (2014/15) hat es uns übelst erwischt. 2014 Starkregen in HaMü und 2015 Blizzard mit Hagel auf dem Hohen Hagen.

 


Was von den Profis geblieben ist, ist das vor allem für die Zuschauer vor der Zieleinfahrt zu bestaunende Programm. Die Jedermänner und -frauen erfreuen sich aber ebenso an der Gestaltung des Zielraumes, denn der hat seinen Proficharakter auch ohne Profis nicht eingebüßt!









 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü